Dienstag, 23. September 2014

*Burger* Südstadt #veganmofo

Nun ist es leider doch soweit, dass ich über eine Burgerbude schreiben muss, ohne ein gescheites Foto zu haben. Aber das Licht in der Südstadt ist einfach immer soooo dunkel, dass mein altes Smartphone das einfach nicht schafft. Aber stellt euch einen recht großen Teller mit ordentlich vielen Pommes und einem nicht gerade kleinen Burger vor. Die Einrichtung der Südstadt ist gemütlich-kneipig mit Kickertischen und Plakaten und Zeitungsausschnitten an den roten Wänden. Die Musik ist laut, so dass man sich manchmal (meist) eher nicht versteht. Aber dafür hab ich noch keinen Abend mit schlechter Musik dort erlebt.

Was steht auf der Karte? 
Es gibt eine Stammkarte - bei der ist jeder Montag Burgertag. Dazu gibt es immer die verschiedensten Sachen. Meist Finger Food und 2-3 große Gerichte auf einer wechselnden Wochenkarte. Standard auf der Karte ist passend zum Kneipencharakter die Currywurst mit Pommes natürlich.

Wie sieht die vegane Auswahl aus?
Wer sich als Veganer mit Omnis treffen möchte ist in der Südstadt genau richtig, denn hier ist die Auswahl für beide super - es gibt beispielsweise den Burger mit Rindfleisch, Vegetarisch und Vegan. So auch die Currywurst. Dazu Humus, Salat, Suppen und eben die wechselnde Wochenkarte - auch immer mit veganer Auswahl.

Wie teuer sind Burger und Pommes? 
Der vegane Burger mit Pommes und Salat kostet 8,20 Euro - Montags am Burgertag sogar nur 6,90 Euro. Damit ist der Südstadt-Burger preislich am besten, würde ich sagen.

Geschmacksurteil: 
Der Burger selbst ist sehr lecker - man bekommt dazu auch Saucen wie Ketchup, Majo, Pesto und Ajvar, wovon letzteres vegan ist. Die Pommes sind hier definitiv nicht selbstgemacht, sondern TK-Pommes (was wahrscheinlich den im Vergleich günstigeren Preis erklärt). Aber der vegane Burger kann mit anderen auf jeden Fall auch mithalten.

Südstadt
Thalkirchener Straße 29
80337 München

Montag, 22. September 2014

#run - wie alles begann

Eventuell ist es einigen von euch schon aufgefallen, dass ich eine neue Navigation hier auf dem Blog habe und dass es da einen neuen Punkt gibt - »Love, Run & Yoga«. Dass ich Yoga praktiziere ist ja nichts Neues, aber da ist da dieser andere Punkt. Mit dem Laufen.

Am 29. Juni 2014 nahm ich zusammen mit Arbeitskollegen am Stadtlauf München teil über die Distanz von 5 km. Bei strömenden Regen sind wir die Strecke in 35:18 Minuten gelaufen. Einige Wochen vorher begann ich mit dem Training. Wie bereits gesagt, wollte ich am Anfang einfach 5 km in einer Zeit von 30 Minuten laufen, einfach weil ich nicht mehr Zeit für's Laufen aufbringen wollte und dachte, dass 5 km eine recht sportliche Distanz wäre. Aber je mehr ich lief, desto mehr Lust bekam ich drauf, noch mehr zu laufen. Das ist wohl ein bekanntes Phänomen unter den Läufern...

Etwa zur gleichen Zeit lernte ich auf Instagram vegan_and_happy kennen. Mit ihr zusammen habe ich mich dann für das nächste Ziel - einen weiteren 5 km Lauf - angemeldet: Den Women's Run. Diesen wollte ich dann auf jeden Fall unter 35 Minuten bewerkstelligen. Um uns zu motivieren haben wir vereinbart, dass wir gemeinsam essen gehen, wenn wir den Lauf unter 35 Minuten schaffen. Wenn wir unter 32 Minuten bleiben, gibt's bei dem Essen auch noch ein Dessert. Um fit zu werden habe ich mich ein wenig im web umgeschaut und mir einen Trainingsplan bei runnersworld rausgesucht. Der Women's Run war dann ganz anders als der Stadtlauf. Mit ganz viel Party und Tam Tam drum herum - und natürlich mit pinken Shirts, pinken Stirnbändern und so. Irgendwie haben wir es aus Versehen geschafft, uns recht weit vorn beim Start hinzustellen und mussten dann mit den anderen auch ein ordentliches Tempo angehen. vegan_and_happy ist wirklich ein toller Motivationscoach. Denn so ein Tempo bin ich vorher noch nicht gelaufen und sie ließ mich nicht los und motivierte mich, durchzuhalten. Am Ende meiner Kräfte liefen wir dann knapp fünf Minuten hinter Heike Drechsler bei 30:21 ins Ziel. Für mich ein Wahnsinn, weil ich quasi mal meine "Bestzeit" um fünf Minuten gesenkt hatte.
Ganz euphorisch von den Glückshormonen legte ich mich daheim auf die Couch und begann im Buch "No Meat Athlete" zu lesen. Tja und ob es am Buch oder an den Endorphinen vom Lauf lag - jedenfalls ließ ich mich von vegan_and_happy überzeugen, am nächsten 10 km Teufelsberg Crosslauf teilzunehmen. Und so hat das Training dafür letzte Woche begonnen und meine Laufeinheiten steigen stetig:


Jetzt brauch ich nur noch gescheite Schuhe... Meine alten Asics (links im Bild) sind schon zehn Jahre alt und wie ich jetzt mehrfach gehört und gelesen habe, ist das ganz schlecht für die Gelenke, weil die Dämpfung einfach dann irgendwann futsch ist. Die Schuhe rechts sind mittlerweile auch schon vier Jahre alt... Also werde ich mich demnächst mal über die neuesten Laufschuhe informieren müssen. Ich habe schon erfahren, dass Brooks vegan und Saucony quasi richtig gute Laufschuhe sind...


Sonntag, 21. September 2014

*Buchrezension* No Meat Athlete

Ich weiß, das Buch "No Meat Athlete" steht eigentlich nicht auf meiner #booksandburgers-Liste für den VeganMofo. Aaaaaaber als ich diese Liste erstellte, kannte ich das Buch von Matt Frazier zwar vom Titel her, aber hielt es bis dato noch nie in den Händen. Wusste also nicht wirklich etwas darüber. Wie ihr ja wisst, habe ich mich mit der lieben Instagrammerin vegan_and_happy verrückter Weise zum diesjährigen 5km-Women's Run im Olympiastadion verabredet (hier mal einen lieben Gruß an meine tolle Motiviererin!). Nach dem Lauf ist ja bekanntlich vor dem Lauf… Wir waren beide so motiviert und euphorisch, dass wir uns direkt nach dem Women's Run das nächste Ziel gesteckt haben: Den 10km Teufelsberglauf Crosslauf im November. Ein bisschen Bammel habe ich schon, muss ich zugeben, und damit ich mitziehe hat mir vegan_and_happy ihre Ausgabe von No Meat Athlete ausgeliehen. Und was soll ich sagen - das Buch reißt einen regelrecht mit. Die Einleitung habe ich geradezu verschlungen. Das Buch ist total motivierend und deswegen musste ich es jetzt in die VeganMoFo-Rezensionen einbauen. Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen ;-)


1. Rezepte 
Rezepte, bzw die vegane Ernährung machen etwa nur ein Drittel (wenn überhaupt) von diesem Buch aus. Der Fokus liegt hier eindeutig auf der sportlichen Ebene. So geht auch die Einleitung los, in der Matt von einem Marathon berichtet, bei dem er 7 km vor dem Ziel bemerkte, dass er es nicht mehr schaffen würde. Die Einleitung nimmt natürlich nur acht Seiten ein, aber die haben mich so ziemlich ins Buch gezogen, deswegen schreib ich so ausführlich darüber ;-) Der Rest des Buches unterteilt sich vor allem in zwei Teile: Pflanzliche Ernährung für Sportler (inkl. Rezepte) und Laufen mit Pflanzenkraft (inkl. Trainingspläne).

2. Design/Bildgestaltung
Das Layout dieses Buches ist sehr einfach - es gibt ganz viel Text, geballt mit Informationen, die aber wunderbar verständlich und mitreißend vermittelt werden, und Interviews. In der Mitte des Buches gibt es ein paar bebilderte Seiten mit Fotos von den Rezepten. Die Rezepte selbst haben keine Bilder. Für mich ist das Buch mehr Motivations- als Kochbuch und deswegen fehlen mir die Fotos hier auch gar nicht.

3. Alltagstauglichkeit
Gerade einmal drei Stunden in den Händen hatte ich schon das erste Gericht aus diesem Buch nachgekocht: Pasta mit gebackenen Tomaten, Kichererbsen und Salat. Die Umsetzung war sehr einfach und vor allem hatte ich alle Zutaten Zuhause. So mag ich das. Auch das zweite Rezept - ein Burger, der mit der "sensationellen Veggie-Burger-Formel" zubereitet wurde, war sehr einfach und schnell in der Mache.

4. Geschmack
Die beiden Gerichte, die ich bisher gekocht und verkostet habe, haben sowohl mich als auch meinen Freund überzeugt. Und auch die anderen Rezepte klingen verlockend. Ich werde also weiter berichten!

5. Umsetzung
Wie schon beim Punkt Alltagstauglichkeit angedeutet - die Zubereitung ist easy peasy. Die einzelnen Schritte sind sehr gut und verständlich erklärt und auch die Zeitangaben stimmen so ziemlich.

6. Preis/Leistungsverhältnis
"No Meat Athlete" gibt es in zwei Ausführungen - Original und Deutsch. Es kostet in englischer Sprache 15,55 Euro und in Deutsch 20 Euro. Mich stört zwar Englisch nicht, aber da ich die Trainingspläne verwenden möchte und da lieber Kilometer-Angaben hätte, werde ich die 20 Euro noch investieren. Momentan darf ich das Buch ja mal durchlesen, aber ich werde es mir auf jeden Fall auch noch kaufen (oder zu Weihnachten wünschen - je nachdem wie lang ich es behalten darf) ;-)

Mein Fazit:
Matt Frazier ist total sympathisch und schreibt so locker-flockig, dass man einfach immer weiter lesen muss. Für Laufanfänger wie mich, ist das Buch total motivierend und auch die Rezepte klingen alle verlockend. Wer den Fokus mehr auf Kochbuch und Rezepten legt, sollte aber dann doch lieber zu einem anderen Buch greifen. Aber wer läuft oder darüber nachdenkt, damit anzufangen, dem lege ich hiermit "No Meat Athlete" ganz doll ans Herz.

Samstag, 20. September 2014

Vegan Wednesday #108

Da der Mittwoch bei mir fast immer gleich aussieht, zeige ich euch heute mal meinen Vegan Tuesday. Zum Frühstück gab es ganz viel Sportlektüre (dazu bald mehr) und eine Schale mit Veganplus Nuss-Müsli (Rosengarten), Banane, Feigen und dem Apfelstrufel-Sojgurt von Alpro (den ich endlich mal bei uns im Supermarkt entdeckt habe). Der Apfelstrudel-Geschmack gefällt mir ganz gut - er ist auf jeden Fall nicht zu penetrant (ich hab ihn mit den Feigen und der Banane auch kaum geschmeckt…). Auf jeden Fall eine sehr sättigende Angelegenheit das Schälchen :-)


Mittags gab es dann missglückte Pitataschen. Missglückt waren sie, weil sie einfach auseinander fielen und sich überhaupt nicht gut füllen ließen. Habt ihr da Tipps??? Gefüllt waren sie jedenfalls mit so einer Art Falafel-Taler, Salat, Sprossen, Gurke, Tomate und Byodo Grill- und Fonduesenf. Egal wie es aussah, lecker war es auf jeden Fall.


Geht es euch mit Avocados eigentlich auch so? Ich liebe sie ja aber beim Einkaufen / Lagern tue ich mich echt schwer. Ich kaufe aus Angst eigentlich immer nur eine und leider ist es mir in letzter Zeit oft vorgekommen, dass ich den richtigen Zeitpunkt verpasst habe uns sie dann innen schon teilweise geschimmelt haben :( das ist echt ärgerlich. Dieses Mal hatte ich aber Glück und so gab es am Abend Guacamole mit Chiliflocken auf die Semmel.


Freitag, 19. September 2014

*Burger* Hans im Glück #veganmofo

Eins mal vorweg: Ich liebe ja Burger (natürlich nur, wenn sie vegan sind und wenn nicht einfach ein simples Sojapatty zwischen zwei flapsige Weißbrötchenscheiben geschmissen wird). Und deswegen besuchen wir auch auf unseren Reisen immer wieder die dortigen Burgerbuden und haben schon so einige Köstlichkeiten entdecken dürfen. Deswegen habe ich mich auch für das Motto #booksandburger für den diesjährigen VeganMoFo entschieden - mit großer Vorfreude auf die Münchner Burgerbuden, die ich noch nicht kenne.
Nach nun drei Besuchen innerhalb kurzer Zeit muss ich allerdings zugeben, dass meine Lust auf Burger momentan nachgelassen hat… deswegen werde ich mal ein paar Burgerfreie Tage einlegen und für Hans im Glück auf altes Material zurück greifen. Denn eigentlich war ich Anfang des Jahres das letzte Mal im Hans im Glück und seitdem nicht mehr. Eigentlich wollte ich im Rahmen meiner Burgerbudenberichte wieder hin - vor allem weil ich in Facebookgruppen viel Schlechtes gelesen habe (da wurden statt veganen Burger Fleischburger gebracht), aber andererseits bin ich auch froh - ich hätte nicht gerade in einen Fleischburger beissen wollen… So bezieht sich mein Review also auf einen etwas älteren Besuch bei Hans im Glück.
Deswegen nun auch noch einmal mein Aufruf: Wer mag, kann mich gern unterstützen - schreibt mir einfach an muc.veg(ät)gmail.com!


Was steht auf der Karte? 
Die Burgerkette Hans im Glück mit den Birkenstämmen im Raum ist bestimmt mittlerweile vielen bekannt. War es ja eine der ersten, die sich auf Burger mit Bio-Zutaten spezialisierten. Neben den Burgern stehen noch Salate und natürlich die Kartoffelbeilagen auf der Karte.

Wie sieht die vegane Auswahl aus?
Damals, als ich das erste Mal im Hans im Glück war, war ich über die zehn vegetarischen Burger total überrascht und vollkommen happy mit dem einen veganen Burger. Bei diesem einen veganen Burger ist es leider bisher auch geblieben. Leider sind auch die meisten Saucen, wie die Guacamole nicht vegan.

Wie teuer sind Burger und Pommes? 
Preislich liegt der vegane Burger mit 7,80 Euro genau im Mittelfeld. Mit Pommer als Beilage kommen noch einmal 3,20 Euro dazu.

Geschmacksurteil: 
Ich muss zugeben, dass meine Anfangsbegeisterung für Hans Im Glück stark nachgelassen hat - einerseits, weil sie immer noch nur einen einzigen veganen Burger anbieten (und hey - wieso ist Guacamole nicht vegan???) und andererseits, weil einige Veganer echt schlechte Erfahrungen gemacht haben. Bei meinem letzten Besuch, wirkte der Burger auch eher lieblos zusammen geklascht. Geschmacklich war er aber trotzdem sehr gut. Und die Pommes fand ich eh immer klasse - nicht zu dünn und genau richtig knusprig.

Hans im Glück
(mehrere Locations in Deutschland)
Goetheplatz
München
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